Ein VRmobil für die Diakonie-Sozialstation Pfullingen-Eningen

Meldung vom 06.08.2018

Bereits zum zweiten Mal konnte die Diakonie-Sozialstation Pfullingen-Eningen ein VRmobil der Volksbank Reutlingen im Empfang nehmen „Sicher eine Unterstützung, aber auch symbolischer Dank für ihre Arbeit, die gar nicht hoch genug anzuerkennen ist“, stellte der Leiter des Marktgebiets Pfulingen Markus Hartmayer anlässlich der Übergabe direkt vor dem Beratungszentrum in der Kirchstraße fest. Und der Bedarf an Pflegeleistungen ist da, keine Frage. „Ohne Fahrzeuge kommen wir nicht zu unseren Patienten. Ein gut ausgestatteter Fuhrpark ist Grundvoraussetzung unserer Arbeit“, erklärt Geschäftsführerin Claudia Gutzeit-Pfau. Aus zwölf Fahrzeugen besteht aktuell der Fuhrpark. Darunter auch das erste VRmobil, das die Volksbank Reutlingen der Diakonie-Sozialstation 2014 für drei Jahre quasi umsonst zur Verfügung stellte und das im Anschluss zu günstigen Konditionen erworben werden konnte.

v.l.n.r.: Geschäftsführerin Claudia Gutzeit-Pfau, Vorstand Manfred Wolf und Marktgebietsleiter Markus Hartmayer

Rund 200 Patienten werden täglich angefahren

Der neue weiße Flitzer ist hoch willkommen, um ein altes und in die Jahre gekommenes Auto zu ersetzen. Das gibt den Mitarbeiterinnen nicht nur Sicherheit auf ihren täglichen Runden, sondern ist ein Stück weit auch Wertschätzung ihrer Arbeit. Denn ihr Job ist fordernd genug. Rund 360 Patienten zählt die Diakonie-Sozialstation aktuell, davon werden 200 Patienten täglich angefahren, um versorgt zu werden. Insgesamt 65 Mitarbeiter inklusive den ehrenamtlichen Kräften sind dafür verantwortlich. Es könnten noch mehr sein, geht es nach Vorstand Manfred Wolf. Obwohl es in Pfullingen mittlerweile weitere Pflegedienste gebe, habe sich bei der Diakonie-Sozialstation nichts geändert. Im Gegenteil werden für die Zukunft weiter steigende Patientenzahlen erwartet. Die Pflege findet nach dem Motto „ambulant“ vor „stationär“ immer mehr zuhause statt, so die Erfahrung von Claudia Gutzeit-Pfau. Das entspricht auch den Wünschen der Menschen, die in ihrem gewohnten Umfeld bleiben wollen.

Und so funktioniert das Gewinnsparen

Die VRmobile sind eine besondere Spendenform aus dem Topf des Gewinnsparens, die Soziallotterie der Volks- und Raiffeisenbanken im Land. Getreu dem Motto „Sparen, helfen und gewinnen“ können die Banken aus den Erlösen des Losverkaufs einen Teil direkt als Unterstützung an ihre Vereine und Einrichtungen vor Ort weitergeben – oder eben in Form eines VRmobils Gutes tun.

Jedes Gewinnspar-Los kostet zehn Euro, davon gehen 7,50 Euro auf das Konto des Sparers und 2,50 Euro sind der Spieleinsatz. Von diesem Betrag fließt ein Teil wiederum in einen Spendentopf. Mit jedem Los, das unsere Mitglieder und Kunden kaufen, fördern sie also direkt auch das gesellschaftliche und soziale Netz in unserer Region.